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Albert Lautman et le souci logique. (Albert Lautman and the logical sorrow). (French) Zbl 0628.01024
Verf. stellt das philosophische Werk von A. Lautman (1908-1944) im Zusammenhang mit den Zeitgenossen dar. Die wichtigsten Quellen sind dessen beide 1938 erschienenen Essai sur l’unité des sciences mathématiques dans leur développement actuel (Paris, 1938; Zbl 0021.28901) und Essai sur les notions de structure et d’existence en mathématique. I, II (Paris, 1938; Zbl 0021.28902). Lautman nimmt seinen Ausgangspunkt in seiner Bekanntschaft mit der modernen Algebra und mit der Quantenphysik, die er bei seinem Studienaufenthalt in Berlin, Hamburg und Göttingen kennenlernte. § 1. Deutsche Wissenschaft und die Aufgabe der Philosophie. Der Inhalt von § 2 kann etwa durch den Satz gekennzeichnet werden “Das Problem der mathematischen Wirklichkeit stellt sich weder auf den Boden der Fakten noch auf den des Seins, sondern auf denjenigen der Theorien”. Strukturtheorien im Verhältnis zum Platonismus werden in § 3 besprochen. Verf. ordnet die Gedanken Lautmans in die damalige Philosophie der Mathematik ein, indem diese mit solchen von Hilbert, Weyl u.a., aber insbesondere mit denjenigen seines Freundes J. Herbrand (1908-1931) verglichen werden.
Annexe I: Lebenslauf und Schrifttum von A. Lautman.
Annexe II: Kurze Beschreibung des Lebens und des Werkes von J. Herbrand.
Annexe III: Zwei Briefe von Herbrand an Lautman aus Berlin aus den Jahren 1930/31.
Reviewer: J.J.Burckhardt
MSC:
01A60 History of mathematics in the 20th century
00A30 Philosophy of mathematics
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