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Über die Quantenmechanik der Elektronen in Kristallgittern. (German) JFM 54.0990.01
In dieser wichtigen Arbeit wird die Sommerfeldsche Elektronentheorie der Metalle, die nur mit freien Elektronen operiert und die Wirkung der Metallatome phänomenologisch durch eine freie Weglänge der Elektronen beschreibt, weitergeführt, indem die Wirkung der Atome durch ein dreifach periodisches Kraftfeld idealisiert wird. Gruppentheoretisch (Gruppe der Translationen des Gitters) kann man genaue Aussagen über das Verhalten der Elektronen machen. Bei strenger Periodizität des Feldes gehen die Elektronen ungehindert durch das Gitter (da das Elektron beliebige Potentialschwellen überwinden kann); erst die Gitterschwingungen infolge der Wärmebewegung ergeben einen elektrischen Widerstand, dessen Temperaturabhängigkeit berechnet wird. Er verschwindet beim absoluten Nullpunkt trotz der Nullpunktsenergie des Gitters. Bei starkem Kraftfeld (schlechte Leiter) ergibt sich bei freien Elektronen eine Abweichung von der spezifischen Wärme, für die experimentelle Anzeichen vorhanden sind.

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