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Die Gesetze der Molekularströmung und der inneren Reibungsströmung der Gase durch Röhren. (German) JFM 40.0825.02

Das Poiseuillesche Gesetz für die Strömung von Gasen durch Röhren verliert bekanntlich seine Gültigkeit, sobald die lichte Weite der Röhre nicht mehr groß gegen die mittlere Weglänge ist. Für diesen Fall leitet nun Verf. die Formel ab: \(Q=(\varrho_1)^{-\frac12}(p_1-p_2)/W\) ab. Hier ist \(Q\) die in der Zeiteinheit durchgeflossene Wärmemenge, \(\varrho_1\) die Dichte des Gases beim Druck von 1 Dyne auf 1 qcm, \(p_1-p_2\) der Druckunterschied an den Enden und \(W\) eine Größe, die nur von den Dimensionen der Röhre abhängt. Es wird dabei angenommen, daß ein Molekül, das gegen die Wand trifft, an diese einen Teil seiner Bewegungsenergie verliert, so daß das Reflexionsgesetz nicht gilt. Erst aus dem Auftreffen unendlich vieler Moleküle, deren Geschwindigkeiten dem Maxwellschen Gesetz gehorchen, ergibt sich eine Rückstrahlung, deren Energieverteilung dem Kosinusgesetz gehorcht Die Formel gilt, streng genommen, nur für den Fall, daß die lichte Weite der Röhre gegen die freie Weglänge verschwindend klein ist. Sie wird durch Versuche bestätigt.

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