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The principle of relativity and non-Newtonian mechanics. (English) JFM 40.0748.02
Amer. Acad. Proc. 44, 709-724 (1909).
Die Folgerungen, welche Lewis in Phil. Mag. (6) 16, 705-717, 1908, in bezug auf eine nicht-Newtonsche Mechanik aus einer einfachen Annahme in Betreff der Masse eines Lichtstrahls und der fundamentalen Gesetze der Erhaltung von Masse, Energie und Bewegungsgröße gezogen hatte, sind von Einstein aus dem Prinzip der Relativität und der elektromagnetischen Theorie erhalten. Die gegenwärtige Abhandlung soll zeigen daß jene Folgerungen auch allein aus den Erhaltungsgesetzen und aus dem Prinzip der Relativität fließen. Für die aufgestellten Sätze haben die Verfasser die einfachsten und einleuchtendsten Beweise gesucht und keine mathematischen Hülfsmittel gebraucht, die über die Elemente der Algebra und Geometrie hinausgehen.
Wenn nach der Lorentz-Einsteinschen Theorie ein bewegter Körper in der Bewegungsrichtung an Länge verliert, so muß nach den Verfassern “auch die Energie mit der Geschwindigkeit in derselben Weise sich ändern wie die Masse, und die sogenannte kinetische Energie ist ein Effekt zweiter Ordnung von demselben Charakter wie die Änderung der Länge und der Masse” …“Die scheinbare Änderung im Gange einer sich bewegenden Uhr und die scheinbare Änderung eines sich bewegenden Körpers in Länge und Masse sind vollständig analog der scheinbaren Änderung eines sich bewegenden Körpers in Energie, die wir lange seine kinetische Energie zu nennen uns gewöhnt haben.”