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Elektromagnetische Grundgleichungen in bivektorieller Behandlung. (German) JFM 38.0871.02
Ann. der Physik (4) 22, 579-586 (1907); Nachtrag (4) 24, 783-784 (1907).
Nach dem Vorgange Hamiltons führt der Verf. komplexe Vektoren ein, insbesondere \(E_{1}+iE_{2}\), wo \(E_{1}\) den elektrischen, \(E_{2}\) den magnetischen Vektor bezeichnen. Dadurch lassen sich die Maxwellschen Gleichungen zu einer einzigen zusammenziehen, und auch die Ausdrücke der elektromagnetischen Energiedichte und des Energieflusses nehmen einfache Formen an. In der erstgenannten Notiz wird diese Darstellung für den leeren Raum, in der zweiten für ein beliebiges homogenes und isotropes Dielektrikum gegeben.
Die Bezeichnung von \(E_{1}+iE_{2}\) als “Bivektor” ist abzulehnen, einmal weil \(E_{1}+iE_{2}\) doch nichts anderes als ein gewöhnlicher Vektor ist, sodaß es sich erübrigt, etwa die Gültigkeit der Fundamentalgesetze für die komplexen Vektoren nachzuweisen, zweitens weil sich die Bezeichnung Bivektor in dem von Graßmann definierten Sinne eingebürgert hat.

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