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Beziehung des Doppler-Effektes bei Kanalstrahlen zur Planckschen Strahlungstheorie. (German) JFM 38.0863.01
“Die auffallendste Folgerung der Planckschen Strahlungstheorie ist das Theorem, daß die Verteilung der Strahlungsenergie auf die Schwingungszahlen der Resonatoren nach Vielfachen eines für eine jede Schwingungszahl \(n\) bestimmten Energieelementes \(e\) erfolgt, und zwar gilt nach Planck das Elementargesetz \(e=k_{0}n\), wo \(k_{0}=\text{6,55}.10^{-27}\) erg. sec. ist.” Nachdem zwei Möglichkeiten der experimentellen Bestätigung dieses Gesetzes besprochen sind, führt der Verf. fort: “Eine dritte Möglichkeit zur experimentellen Prüfung des Planckschen Elementargesetzes bietet die Verwandlung von kinetischer Energie schneller Atomiomen (Kanalstrahlen) in Strahlungsenergie ihrer gebundenen Elektronen. Dieses Problem ist im nachstehenden auf Grund meiner Beobachtungen über die bewegte Strahlungsintensität der Kanalstrahlen behandelt. Da über den inversen Vorgang, die Verwandlung von Strahlungsenergie in kinetische Energie von Atomionen, noch keine Beobachtungen vorliegen, so wird hier von seiner Theoretischen Diskussion abgesehen. Das mit dem ersten Vorgang verwandte Problem der Erzeugung ruhender Intensität der Serienlinien der Atomionen aus kinetischer Energie von Kathodenstrahlen ist am Schlusse dieser Mitteilung nur gestreift.”

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