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On stresses in rarefied gases arising from inequalities of temperature. (English) JFM 11.0777.01

Der Verfasser hat die Methode verfolgt, die er in seiner Arbeit: “On the dynamical theory of gases” Phil. Trans. 1867. p. 49 gegeben hat. Er hat gezeigt, dass, wenn in einem Gase Ungleichheiten existiren, der Druck in einem gegebenen Punkt nicht in allen Richtungen derselbe ist, und dass die Differenz zwischen dem Maximum und Minimum des Druckes in einem Punkte von einer beträchtlichen Grösse sein kann, wenn die Dichtigkeit des Gases klein genug ist, und wenn die Temperaturunterschiede durch kleine Körper hervorgebracht werden, die von höherer oder niederer Temperatur sind, als das Gefäss, welches das Gas einschliesst.
Die Theorie nimmt auch Rücksicht auf die Zusammenstösse zwischen den Molecülen des Gases. Die dynamische Methode wird dabei verlassen und die statische angewandt. Statt den Weg eines einzelnen Molecüls zu betrachten und die Wirkungen jedes Zusammenstosses auf ihre Geschwindigkeitscomponenten und ihre Combinationen zu bestimmen, wird die Aufmerksamkeit auf ein besonderes Volumentheilchen gelenkt, und so wird versucht, die Veränderungen in dem mittleren Werthe solcher Combination von Componenten zu bestimmen für alle die Molecüle, welche in einem gegebenen Augenblick sich in dem Element befinden. Es wird aber in dieser Arbeit kein Versuch gemacht, die Bedingungen auszudrücken, welche von einem Gase in Berührung mit einem festen Körper erfüllt werden müssen. Der Verfasser hat aber in einem im Mai 1879 hinzugefügten Appendix in Beziehung auf diese Frage einige Rechnungen gegeben, welche zu demselben Grade der Annäherung geführt sind, wie die für das Innere des Gases.

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