×

zbMATH — the first resource for mathematics

Das Leben und die wissenschaftliche Thätigkeit von W. G. Imschenetzky. (Russian) JFM 27.0019.01
Mosk. Math. Samml. 18, 347-467 (1896).
W. G. Imschenetzky, geboren am 16. (4.) Januar 1832, hat seine mathematische Bildung auf der Universität Kasan erhalten und wurde dort im Jahre 1865 Docent der reinen Mathematik. Im Jahre 1868 zum Professor ernannt, blieb er in Kasan bis 1871, in welchem Jahre er in Charkow die Professur der Mechanik übernahm. Im Jahre 1882 erfolgte seine Wahl zum ordentlichen Akademiker der kaiserlichen Akademie von St. Petersburg. W. G. Imschenetzky starb am 5. Juni (26. Mai) 1892. Die anziehende Persönlichkeit und das edle geistige Wesen von Imschenetzky sind in der interessanten und mit Wärme geschriebenen Biographie von Andreiew gezeichnet. Nekrassow und Joukowsky geben die Würdigung seiner Arbeiten auf den Gebieten der reinen Mathematik und der Mechanik. Seine beiden klassischen Monographien über die Integration der partiellen Differentialgleichungen erster und zweiter Ordnung wurden von Houël ins Französische übersetzt und im “Archiv der Mathematik und der Physik” (Bde. 50 und 54) veröffentlicht; ausserdem ist seine Monographie über die partielle Differentialgleichung zweiter Ordnung als Anhang in Maser’s Ausgabe der Theorie der partiellen Differentialgleichungen erster Ordnung von Mansion veröffentlicht. Die anderen Arbeiten von Imschenetzky, deren vollständige Liste 44 Nummern umfasst, bezogen sich auf verschiedene Zweige der reinen Mathematik und Mechanik. (Bernoulli’sche Functionen, geometrische Darstellung der elliptischen Functionen, die Auffindung der rationalen Integrale der linearen Differentialgleichungen, Bertrand’s Aufgabe über die Bestimmung der Kraft, unter deren Wirkung ein Punkt einen Kegelschnitt beschreibt u. s. w.)
MSC:
01A70 Biographies, obituaries, personalia, bibliographies
Biographic References:
Imschenetzky, W. G.; Imschenetsky, V. G.