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Briefe von G. Eisenstein an M. A. Stern. (German) JFM 26.0019.02
Beide Veröffentlichungen (siehe auch JFM 26.0019.01) sollen zur Klärung des Charakterbildes und der äusseren Lebensverhältnisse G. Eisenstein’s beitragen. In dem ersten Aufsatze wird das Curriculum vitae abgedruckt, das Eisenstein im August 1843 einreichte, als er sich für die Reifeprüfung am Friedrich - Wilhelms - Gymnasium zu Berlin als Extraneer meldete. Der Mitteilung, dass auch Schellbach zu den Lehrern Eisenstein’s gehört habe, fügt Herr Rudio die Worte hinzu: “Doch wer wohl Eisenstein, der schon als Gymnasiast die Vorlesungen von Ohm und Dirichlet besuchte, dem Schellbach’schen Unterrichte damals längst entwachsen.” Wer die wissenschaftlichen Leistungen Schellbach’s kennt, dürfte diesem Satze schwerlich beistimmen.
Die Briefe an Professor M. A. Stern, die auf den Wunsch des letzteren veröffentlicht wurden, geben uns Aufschluss über die Entstehung mehrerer bekannter Abhandlungen Eisenstein’s. Die mathematischen Stellen sind leider oft untermischt mit den Seufzern des durch Krankheit und materielle Sorgen niedergedrückten jungen Gelehrten und mit Klagen über die vornehme Zurückhaltung seiner Berliner Fachgenossen im persönlichen Verkehr.

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