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Absorption elektrischer Wellen in Elektrolyten. (Aus der Strassburger Dissertation.). (German) JFM 28.0796.03

Ein Integral der Maxwell’schen Grundgleichung für die Ausbreitung ebener Wellen in einem leitenden Medium \[ \frac{\partial^2X}{\partial t^2} + \frac{4\pi\sigma}{\varepsilon}\frac{\partial X}{\partial t} = \frac{V^2}{\varepsilon\mu}\frac{\partial^2X}{\partial z^2} \] besteht in dem Ausdruck \[ X = A.e^{-pz}.e^{-k(nt-mz)}.\sin\,(nt-mz)\,, \] der eine gedämpfte Schwingung von der Periode \(2\pi/n\) und dem logarithmischen Decrement \(2\pi k\) darstellt, wobei die Wellenlänge \(2\pi /m\) ist und die Amplitude nach Durchlaufen eines Centimeters im Verhältnis \(1:e^p\) sinkt. Wenn \(k\) verschwindend klein ist, so ist die Grösse von \(m\) und \(p\) wesentlich von dem Zahlenwert von \(q=4\pi\sigma/n\varepsilon\) abhängig. Ist \(q\) klein, so ist die Wellenlänge nahezu unabhängig von \(\sigma\); ist \(q\) gross, so sind Wellenlängen und Absorptionscoefficient nahezu unabhängig von \(\varepsilon\); nur im ersten Grenzfall erstreckt sich die Schwingung mit wenig verminderter Amplitude über mehrere Wellenlängen. Dies ist bei den Beobachtungen in Betracht zu ziehen. Die Versuche, die derVerf., im Anschluss an die Cohn-Zeeman’schen Messungen, zur Bestimmung des Absorptionscoefficienten anstellt, stimmen mit der Maxwell’schen Theorie überein.
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